Saigon

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Saigon: 35 Grad im Schatten und eine Luftfeuchtigkeit von annähernd 100%. Wir versuchen es natürlich und gehen durch die Straßen. Aber es macht wenig Sinn. Saigon ist keine Stadt für den Tag.

Bis zum angehenden Abend schleppt man sich wie betäubt von einem Cafe zum nächsten. Oder man macht es wie die Einwohner:

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Den Sonnenuntergang beobachtet man dann auf der Terrasse des Rex-Hotels - oder die aufziehenden Gewittertürme, je nachdem. Erst dann erwacht ein bisschen Leben.

Wir gehen mit Stefan und Tuyet sowie Mr. Huy (einem Geschäftsmann) und Mr. Hung (einem Rechtsanwalt), beides Freunde von Stefan, in ein koreanisches Restaurant zum Abendessen. Angenehm mit den exotischen Gerichten gesättigt, sind wir bereit für die Grand Dame Asiens. „SAIGON SAIGON“, „VASCOS“, „REFINERY“ und „APOCALYPSE NOW“ - nur ein paar der Hot Spots dieser Stadt. Manche sind Vergangenheit: „ALLEZ BOO“ oder die „Q Bar“. Es gibt sie zwar noch, aber der Glanz ist weg.

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Man muss es einfach machen: Einmal mit dem Cyclo durch die Stadt. Leider sind die Fahrer nur noch aufs Abzocken aus. Herbert kennt die Methoden ja bereits und sichert sich mehrmals ab. Der Preis ist vereinbart: 15.000 Dong für alle drei Fahrräder. „Sure, sure..“ Beim Absteigen wollen sie dann doch 150.000. Ein bisschen Streiten gehört jetzt dazu. Aber nichts desto trotz, es ist ein kleines Erlebnis, auf diese Art und Weise durch Saigon kutschiert zu werden.

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