Hoi An

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Man nehme: 1 Sofa, 2 Hocker, Geldbörse, Telefon, einen Techniker der das alles zu einem Gebilde formt, einen Programmierer, der den Selbstauslöser des Fotoapparates präpariert. So entsteht unser Abschiedsfoto aus Hoi An im Hause von Robert und Diem. Nach dem Essen sind wir noch auf eine Flasche Dalat Wein zu ihnen eingekehrt.

Zu Abend gegessen haben wir vorher im Garden Restaurant. Von außen sieht es wirklich imposant aus. Auch von innen vermittelt das mit chinesischem Kitsch überhäufte Lokal noch eine nette Atmosphäre. Das Essen schmeckt sehr gut, der Preis beträgt hier schon allerdings das Dreifache, das wir in einem typisch vietnamesischen Lokal bezahlen würden. Für uns ist es aber immer noch günstig. Schade ist nur, dass hier eine richtige Touristen-Abzocke stattfindet. Billiger Schmäh der Kellner, und bei der Abrechnung wird halt versucht, ein paar Bier mehr auf die Rechnung zu schwindeln. Wir hätten sofort bezahlt, aber Diem als Vietnamesin kontrolliert jede Rechnung genau.

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Hoi An ist eine alte vietnamesische Handelsstadt, die Ihren Dornröschenschlaf erst vor ein paar Jahren beendet hat. Mittlerweile als Weltkulturebe der Unesco geführt, lockt es dementsprechend viele Touristen an. Die Backpacker haben dieses Terrain mittlerweile verlassen, und die Massen stark übergewichtiger Bustouristen fallen in diese schöne Stadt ein. Es war zu erwarten, dass es irgendwann kommen wird. Der nahegelegene Strand an der Cua Dai Beach und die Hotels, die auf einer Strecke von 30 km bis nach Da Nang gebaut werden, müssen gefüllt werden. Das Schöne daran, man fährt mit dem Motorrad nur 100 m weg von der Hauptstraße, und man ist schon mitten im richtigen Leben. Freundliche Menschen und Kinder, die einem zuwinken, sind die Belohnung für unseren Aufenthalt hier.