Saigon

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Robert ist mit uns nach Saigon gekommen, und gleich nach dem Einchecken im Hotel werden wir auch schon von Stefan und Tuyet abgeholt. An einem Nebenarm des Saigon River haben die beiden ein kleines Paradies zum Leben. Direkt am Fluss gelegen steht das Haus in einem kleinen Garten und nahezu vollkommen offen. Keine Wände trennen die Natur vom Wohnzimmer. Es wird einem wieder bewusst, wie wenig man hier zum Leben braucht, um glücklich zu sein. Erst wird eine Jause aufgetischt, und zur besonderen Freude von Walter richtige Würste mit Senf und Brot. Ein herrlicher Genuss nach fast vier Wochen exotischer Küche.

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Dann wird gerastet, und wieder auf die Bonsai gegangen. Wir können der Einladung nicht wiederstehen. Nach einer Führung durch den Weinkeller an Bord wird nochmal Bollinger Jahrgang 97 kredenzt. Ich fürchte, was anderes wollen wir nie wieder trinken.

Ein Abschied aus Vietnam ist immer mit Herzweh verbunden und - was denn sonst - auf der Bonsai wird noch mal richtig gefeiert. Für die Abschiedsfeier haben wir uns diesmal sogar in Schale geworfen, und wir sind in unsere Pilotenuniform geschlüpft. Prompt kommen einige Gäste der Bonsai und wollen mit uns fotografiert werden.

Wie immer haben uns Stefan und Tuyet bei hervorragendem Essen einen wunderschönen Abend am privaten Heck des Schiffes bereitet. Adeline und Amai, die beiden Vollblutmusiker, geben uns ein privates Konzert unplugged.

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Mr. Bollinger hatte an diesem Abend aber keine Chance. Fruchtsäfte haben uns geholfen, die Melancholie des Abschiedes nicht zu groß werden zu lassen. Vietnam hat sich uns von seiner schönen Seite gezeigt. Die Freundlichkeit der Menschen, die Gegend, das Leben an sich, mit allen seinen positiven und auch negativen Facetten. Ein Wiedersehen ist nicht ausgeschlossen.