Abschied von Vietnam

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Also, heute noch mal das Gleiche wie gestern. Um 6:30 Uhr in der Früh sind wir am Flughafen und werden wieder zügig bis zu unserem Flugzeug gebracht. Um 7:15 Uhr heißt es „Cleared for Takeoff“ und diesmal klappt alles.

Der Motor läuft wie geschmiert, und der Flug nach Phitsanulok in Thailand verläuft ruhig und relaxt. Auch der Funkverkehr ist während der ganzen Reise immer Ok gewesen, und an die sprachlichen Eigenheiten der verschiedenen Länder gewöhnen wir uns schön langsam.

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In Phitsanulok zu landen, ist wie nach Hause zu kommen.

Wir werden bereits von allen zuständigen Stellen erwartet und gehen gemeinsam ins Cafe, um die offiziellen Formalitäten zu erledigen.

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Wir wurden ja bereits am Vortag erwartet, und die gesamte Mannschaft hat da schon auf uns gewartet, da der Zoll extra zum Flughafen kommen muss, wenn ein Flugzeug aus dem Ausland kommt (fast wie in der Gschwandt). Aber Zeit spielt hier sowieso eine andere Rolle, und keiner ist deswegen irgendwie gestresst. Mit einem freundlichen Augenzwinkern werden wir noch darauf aufmerksam gemacht, dass wir ohne Probleme 30 Tage in Thailand bleiben dürfen. Wir müssen uns also nicht beeilen. Nachdem der gemütliche bzw. offizielle Teil abgeschlossen ist, bringt uns der zuständige Immigration Offizier wieder in unser bereits bekanntes Hotel La Paloma. Nichts Besonderes, aber für eine Nacht gut genug.

Den Flugplan nach Bangladesch haben wir für den nächsten Morgen ebenfalls schon aufgegeben und wurde auch akzeptiert. Wir warten nur noch auf das Landepermit für unseren übernächsten Streckenabschnitt in Nagpur. Im Hotel angekommen telefonieren wir gleich mit der Flight Operations Agentur, die uns das Indien-Permit ohne teures Ground Handling anbieten konnte. Die Ernüchterung kommt in kleinen Schritten, aber dafür mit Gewissheit. Wir kriegen in Indien erst eine Landegenehmigung am 21 Juli. Unsere Mail-Anfrage von letzter Woche ist irgendwie untergegangen. Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten zur Auswahl, wobei die erste nicht gut von uns angenommen wird: Vier Tage in Bangladesch oder vier Tage in Thailand. Die Entscheidung war eigenartigerweise einstimmig. Gott sei Dank dürfen wir ja bis zu 30 Tage ohne Probleme hier bleiben.