Larnaca – Amman

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Luxus pur war es nicht, aber urgemütlich: Das Hotel Flamingo in Larnaca hatte noch 2 Zimmer frei, und wir haben um Mitternacht eingecheckt. Und letztendlich sind wir an unserem ersten Flugtag auch noch zu unserem ersten Essen gekommen: Ein super Sandwich gleich in der Bar neben dem Hotel.

Von Larnaca nach Amman

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Da uns ja Israel den Überflug verweigert hat, mussten wir unsere Flugroute über Ägypten planen. Ein ziemlicher Umweg. Anfangs hatten wir uns ein bisschen über die Sturheit der Israelis geärgert. Nachdem wir die Route über Afrika und einige Wüstengebiet geflogen sind, waren wir mit der Welt aber wieder im Einklang. Ein Erlebnis der Sonderklasse und eine schweigsame Stunde im Flugzeug, weil die Eindrücke doch überwältigten. Es ist eigentlich nichts Besonderes zu sehen, aber diese Stimmung und Atmosphäre, die diese Gegend ausstrahlt, ist einmalig. Unterbrochen wurde unser meditativer Flug lediglich durch das Suchen eines Funkpartners am Boden: Kairo Radar hat sich ewig nicht gemeldet, und wir flogen daher einige Zeit ohne Funkkontakt.

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Ein ziemlich turbulenter Anflug und eine ruppige Landung (gerade von Herbert!) in Amman haben uns den Schweiß nicht nur wegen der Außentemperaturen auf die Stirn getrieben. Wiederum ein herzlicher Empfang von der Handling-Agentur. Unser neuer „Freund“ in Amman versuchte uns verständlich zu machen, dass er unbedingt notwendig ist. Wir wiederum haben versucht, ihm zu erklären, dass wir ihn gar nicht brauchen.

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Zur Erklärung: Otmar hat schon im Vorfeld über viele Umwege mit dem Leibwächter des Prinzen von Jordanien, HRH Prince Ghazi bin Muhammad, Kontakt aufgenommen. Herr Johann Ebner aus Salzburg (der Leibwächter) konnte uns diesen Kontakt ins Königshaus von Jordanien schaffen. Daraufhin wurde von einem Herrn Rami Mahmoud Qtaishat eine Einladung bzw. Landegenehmigung etc an uns geschickt. Wir hatten also das Thema Amman positiv in der Planung abgehakt. An dieser Stelle sein nochmals ein riesengroßer Dank an Herrn Ebner ausgesprochen, da es ohne ihn nicht möglich gewesen wäre, so problemlos in Jordanien zu landen.

Nachdem wir also einige Zeit mit der Handling-Agentur gefeilscht haben, und ihnen auch erklärt haben, dass wir vom jordanischen Könighaus eine Einladung hätten, haben wir uns auf ein passables Angebot einigen können. Da weder ein Flughafenverantwortlicher, noch die „Freunde“ der Handling-Agentur etwas von unserer Landegenehmigung und der Einladung wusste, hat Herbert im AIC allerdings dem Verantwortlichen das Mail von diesem gewissen Rami gezeigt. Und nachdem auch niemand diesen Herrn Qtaishat kannte, wurde er eben angerufen. Ab diesem Zeitpunkt ist alles ganz, ganz anders gelaufen. Wir konnten zusehen, wie sich die Gesichter der mittlerweile versammelten Gruppe an offiziellen Flughafenverantwortlichen verändert haben. Rami Mahmoud Qtaishat ist der persönliche Sekretär des Prinzen. Wir wurden darauf sofort in die VIP-Lounge verfrachtet und Rami kam persönlich, um uns in Empfang zu nehmen und abzuholen.

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Ab jetzt haben wir gewusst, dass wir auch noch einen anderen Punkt richtig gemacht haben. Eigentlich haben wir uns alle gesträubt, eine Piloten-Uniform anzuziehen. Wir sind uns mit unserem Mini Flieger und einer Uniform irgendwie lächerlich vorgekommen. Aber wir haben doch noch kurz vor der Landung auf Empfehlung auch von Fliegerfreunden, unsere jungfräuliche Uniform ausgepackt, und uns im Flugzeug umgezogen. In unserem normalen Outfit (Jeans und T-Shirt) wären wir hier jetzt absolut am falschen Platz gewesen.

Die Fahrt ins Hotel mit dem Taxi? Negativ! Wir wurden mit Rami und seinem Chauffeur hingebracht!!

Ein ganz herzliches SHUKRAN an Rami und auch an Herrn Ebner, der uns diesen Kontakt vermittelte!!