Dubai

Dubai! Welch imposante Stadt. Wir haben ja schon beim Anflug auf den Sharjah Airport ein bisschen nach unten geschaut und durch den Dunst erkennen können, welch architektonische Highlight uns erwarten. Also ist Wolfgang um punkt 9 Uhr ins Hotel gekommen um mit uns eine Tour durch die Emirate zu unternehmen. Wir wollen nur kurz vorher zum Airport, der auf der Strecke liegt, um mit seiner Hilfe noch schnell den Flieger fertig aufzutanken, um am nächsten Morgen keine Verzögerungen beim Weiterfliegen zu haben. Um 16:00 sind wir vom Flughafen weggekommen und das, was wir in diesen 7 (SIEBEN!!) Stunden dazwischen an Bürokratie, Langsamkeit, Dummheit (Entschuldigung, aber dafür gibt es wirklich kein anderes Wort) erlebt haben, können wir gar nicht beschreiben, es würde bei uns daheim ohnehin niemand glauben.

Nur zwei kurze Beispiele:

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  • Um auf das Vorfeld zu unserem Flugzeug zu gelangen, musste logischerweise eine Menge an Formularen ausgefüllt und abgestempelt werden, um letztendlich den begehrten Zutrittspass in Händen halten zu dürfen. Das Problem dabei war allerdings, dass auf die Frage „Wo bekommen wir diese Unterlagen?“ jeder in eine andere Richtung zeigte. D.h. es kannten sich nicht einmal die Bediensteten des Flughafens aus, wo diese Büros zu finden waren - wie sollen wir uns daher als Fremde auf diesem Flughafen zu Recht finden? Letztendlich war uns allerdings kein Winkel des Flughafens mehr fremd, und wir sind uns sicher, dass wir ihn nun besser kennen, als die Personen, die dort arbeiten.
    Karl Valentin durfte vermutlich schon zu seinen Lebzeiten diese Länder bereist haben, ansonsten hätte er die Episode mit „Buchbinder Wanninger“ nicht so treffend beschreiben können - Wir haben es nun am eigenen Leibe verspürt!
  • Das Zusammenzählen von 2 Summen mit dem Taschenrechner (950 + 930) und dann noch 2% Aufschlag, weil mit Visa bezahlt wurde, hat genau 20 Minuten gedauert. Es wurde eine Sekretärin geholt, die wahrscheinlich das erste Mal im Leben einen Rechner bedient hat, dann kam der Manager, dann noch 3 Herren - also 5 Personen, die mit diesem Problem beschäftigt waren.

Weitere Beispiele gefällig? – Besser nicht. Es ging den ganzen Tag so dahin.

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Die Stadtbesichtigung hat damit genau noch 2 Stunden gedauert, und das inklusive An- und Abfahrt. Das heißt, wir sind auf ein Eis ins Einkaufszentrum gefahren, dann eine Runde um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Burj Al Arab, Burj Khalifa - das zurzeit höchste Gebäude der Welt, Madinat Jumeriah, …), wobei Otmar mit dem Fotoapparat aus dem fahrenden Autos 100te Fotos geschossen hat. Klingt richtig erholsam, oder? Aber was soll‘s, wir sind ja nicht zum Urlaub machen hier.

Am Abend noch eine Pizza im Hotel, und dann mussten wir natürlich noch unsere Planung für die nächsten Tage machen. Die war doch etwas Aufwändiger, da ja jetzt die wettermäßig und fliegerisch anspruchsvollsten Flüge auf uns zukommen. Um Mitternacht war dann alles soweit vorbereitet: Der Flug nach Karachi und eventuell noch nach Ahmedabad.