Im Zentrum des Orients

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Total unkompliziert ist es heute Morgen mit dem Weiterflug gegangen. Wie geplant sind wir um punkt 9 Uhr in Esfahan abgehoben. Die Abwicklung am Flughafen war mehr als einfach. Wir sind ja immer noch ganz baff, dass wir hier so ohne weiteres aufgenommen wurden.

Der Flug über die Berge war wieder mal ohne Sauerstoff nicht möglich. Wir wurden auf Flugfläche 170 gelotst, und in Anbetracht der Bergwelt unter uns auch ganz verständlich.

Es wäre ja fast ein zu einfacher Anflug in Täbris geworden. Wir sind schnurstracks zur Piste 30 unterwegs, und einem Direktanflug steht unserer Meinung nichts im Wege. Die Lotsen sind anderer Meinung und geben uns einen Circeling VOR Approach auf die Piste 12 left. Hier landen wir mit leichtem Rückenwind.

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Auch am Flughafen von Täbris werden wir sofort von einem Mitarbeiter des Flughafens in Empfang genommen. Innerhalb kürzester Zeit sind es dann 11, und der Flieger wird in Rekordzeit wieder vollgetankt und vorbereitet für morgen früh.

Es fällt uns auf, dass -so wie bereits in Esfahan auch - hier die Straßen sehr sauber und gepflegt sind. In der Stadt selbst sind entlang der Fahrbahnen überall Bäume gepflanzt, sodass man teilweise wie durch Alleen fährt. Vom alten Glanz Persiens, von der alten Architektur sehen wir leider nicht sehr viel. Entweder kommen wir durch die falschen Gassen, oder es gibt sie nicht mehr in dieser Stadt. Täbris ist die zweitgrößte Stadt im Iran und hat etwa 3 Millionen Einwohner.

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Der zentrale Punkt ist sicherlich der Basar, der zwar riesengroß ist, aber für uns nichts bereithält, was wir auch nur annähernd brauchen könnten. Empfangen werden wir von exotischen Gerüchen, undefinierbarem Stimmengewühl und orientalischer Gelassenheit. Soweit das Auge reicht, werden in jeder der unzähligen Gassen jeweils die gleichen Waren feilgeboten. In einer Straße gibt es Schmuck, die andere wiederum bietet Kleider. Die für uns angenehmste ist diejenige mit den Gewürzen. Begleitet von orientalischer Musik nehmen wir die unterschiedlichsten Düfte in uns auf. Wir können die Gerüche nicht zuordnen, aber diese Mischung ist betörend gut.

Ein Cafe oder Teehaus zu finden, war uns nicht möglich. So wie schon gestern wurden wir aber auch heute sofort von einem jungen Burschen angesprochen, der seine Englischkenntnisse trainieren und uns sofort einige Sehenswürdigkeiten zeigen wollte. Nur leider, eine haben wir vorher schon besichtigt (eine Moschee) und eine zweite ist ihm nicht eingefallen.

Einen Platz wo wir uns gemütlich hinsetzen können und etwas trinken, hat er ebenfalls verzweifelt zu finden gesucht. Das gibt’s anscheinend nicht. Also zurück ins Hotel und den morgigen Flug vorbereiten.

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