Dubai, Dubai, ...

  • dsc_0002
  • dsc_0003

Der Bruder von Walter, Roland Köck, hat einige Jahre beruflich in Dubai verbracht. Diese Connection hilft uns heute wieder, indem wir seinen ehemaligen Chauffeur zur Verfügung haben. Nachdem Moideen (der Fahrer) im Verkehr aber etwas länger gebraucht hat, uns im Hotel abzuholen, kommen wir eine Stunde verspätet bei der „Flugzeugwerft“ in Dubai an.

 

Mr. Gosh erwartet uns bereits. Unseren verwunderten Blick (bzgl Flugzeugwerft) ignoriert er tolerant.

  • dsc_0005

Nachdem ein paar höfliche Worte gewechselt wurden, klärte er uns darüber auf, dass die Werft am Flughafen in Ras Al Khaimah ist und hier lediglich das Büro mitläuft. Phuu OK. Sämtliche möglichen Fehlerquellen des Motors wurden nunmehr durchgesprochen und vereinbart, dass wir uns um eine Genehmigung des Flughafens kümmern werden, sodass er und ein weiterer Mechaniker einen Zugang zum Flugzeug erhalten.

Nach einer Stunde sitzen wir wieder im Auto, und da uns nichts Besseres einfällt, geht die Reise aus Dubai raus durch die Wüste nach Ras Al Khaimah.

  • dsc_0035

Den Flughafen lassen wir rechts liegen, den brauchen wir jetzt nicht, sondern wir drehen einfach eine Runde durch die Stadt. Welche Stadt?? Außer ein paar modernen Hotels und Einkaufszentren finden wir nichts, in dem auch nur annähernd wohnen möchten.

  • dsc_0016

Im Einkaufszentrum setzen wir uns mal an einen Tisch und beratschlagen, wie wir weiter vorgehen werden. Hier ist ja jede Kleinigkeit ein riesiger Aufwand, und weil Wochenende ist, erreichen wir ohnehin niemanden. Herbert telefoniert wieder mal mit Wolfgang und erklärt, dass wir schon den ganzen Tag noch nichts von Brian gehört haben, unserem Mechaniker vom Sharjah Airport. Erstens warten wir schon sehnsüchtig auf den Bericht vom Einbau des Autopiloten und zweitens, könnten wir ihn vielleicht ja doch dazu bereitschlagen, den Motor mal zu begutachten. Da sagt Otmar mit riesigen Augen „Schaut mal, wer da steht!“ Das gibt es nicht: Direkt vor uns, und 100 km entfernt von Sharjah, steht „Brian“ und holt sich gerade ein Sandwich. Wer hat den hierher geschickt? Das kann nur Magie sein!

Unser Programm für morgen ist schnell abgesprochen. Um 7 Uhr Treffen am Flughafen - das heißt, Aufstehen um 5 Uhr. Für uns Langschläfer keine einfache Aufgabe, aber die Temperaturen zum Arbeiten werden immer unerträglicher, je länger der Tag dauert.