Dubrovnik

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Wir haben eine Stunde Zeit am Airport in Samos, das heißt, wir sind nicht eine Stunde zu früh, sondern es ging einfach so rasch mit den Ausreiseformalitäten. Griechenland ist zwar in der EU, aber nicht Kroatien - und das ist unsere nächste Destination. Deshalb müssen wir auch Zoll und Immigration berücksichtigen. Unseren Flugplan zu stornieren und einen neuen zu machen, zahlt sich fast nicht aus. Wir sind ohnehin beschäftigt mit dem Zusehen der landenden und startenden Flugzeugen auf der Insel. Die (für große Flugzeuge) kurze Piste und der enge Endanflug, wobei aus dem Eindrehen in den Endanflug schon die Landung erfolgt, begeistern uns, und so schlagen wir die Zeit bis zu unserem eigenen Start mit Zuschauen tot.

Obwohl die AOPA ganz groß posaunt, dass Mitglieder dieser Organisation keine Handlinggebühren in Griechenland zu bezahlen haben, werden wir dort eines besseren belehrt. Es gibt keinen Vertrag mit AOPA und die Handlinggebühr ist zu bezahlen. Es ist glücklicherweise nicht so viel, aber wir können das Wort „Handling“ schon nicht mehr hören.

Mit dem vielen Fliegen haben wir natürlich auch viel an Erfahrung sammeln können (glauben wir). Umso mehr hat uns dann nach dem Landen in Dubrovnik die Information überrascht, dass es am Vormittag gar nicht zum Landen gegangen wäre. Es hat gestürmt und geregnet, und wir haben nicht einmal das Wetter eingeholt - eigentlich peinlich. Denn man geht davon aus, dass es in Kroatien ja eh schön ist. Die Gewittertürme und dichten Wolken auf diesem Flug haben uns auch nicht nachdenken lassen, dass ein Wetterbriefing, so wie wir es bei jedem unserer Flüge bis jetzt genauestens gemacht haben, heute einfach vergessen wurde.

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Kurz vor der Landung in Dubrovnik sind wir immer noch auf Flugfläche 130 geflogen. Einen Sinkflug haben wir nicht bekommen, da in Tivat der Flugverkehr unter uns durchgeleitet wurde. Also war unser Sinkflug heute wie Liftfahren. Nur ein Vollkreis vor der Landung hat die an und für sich ideale Geradeauslandung auf die Piste 30 möglich gemacht.

Den letzten Abend dieser Reise genießen wir noch im Hotel More. Etwas außerhalb vom Zentrum und direkt an der Adria Steilküste gelegen. Mit dem Baden im Meer haben wir doch einige Probleme. Unsere letzten Wassertemperaturen, die wir im Gefühl haben, waren bei ca. 35 - 37 Grad. Ein krönender Abschluss ist sicherlich auch unser Abendessen. Der Küchenchef zaubert hervorragende Gerichte auf den Teller, und der Tagesausklang in der unterirdischen Felsenbar zwischen Stalagniten und Stalagtiten ist auch nicht zu verachten.

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